5-Tages-Kunstreise nach Berlin 2022

5-Tagesreise im Juni 2022 in Planung

 

BERLIN – POTSDAM

Alte Nationalgalerie – Neue Nationalgalerie – Humboldt Forum – Deutsches Historisches Museum – Museum Barberini Potsdam – Staatsoper

 

03. – 07. Juni 2022

 

D

iese Fahrt wird Kunst und Kultur unter unterschiedlichen Aspekten erlebbar gemacht und uns herausragende Kultur nahe bringen. Eine ganz besondere Kunstreise zu Pfingsten 2022.

 

 

ALTE NATIONALGALERIE BERLIN

Dauerausstellung – Die Kunst des 19. Jahrhunderts

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums.

 

Alte Nationalgalerie Berlin © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

 

Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

 

Homepage →Ausstellung 19. Jahrhundert

Anschrift: Alte Nationalgalerie Berlin, Bodestraße 10, 10178 Berlin.

 


 

ALTE NATIONALGALERIE BERLIN

Paul Gauguin – Why Are You Angry?

Paul Gauguin (Paris 1848 ­– 1903 Atuona/Hiva Oa) gehört zu den einflussreichsten Wegbereiter*innen der künstlerischen Moderne, dessen bekannteste Gemälde in den Jahren zwischen 1891 und 1901 auf der Südseeinsel Tahiti entstanden. „Paul Gauguin – Why are you angry?“ in der Alten Nationalgalerie betrachtet die Werke Gauguins, die auch von westlichen, kolonialen Vorstellungen von ‘Exotik’ und ‘Erotik’ geprägt sind, vor dem Hintergrund aktueller Diskurse und konfrontiert seine Werke mit Positionen zeitgenössischer Künstler*innen.

 

Paul Gauguin (1848-1903), Vahine no te Tiare. The Woman with the Flower, 1891 © Ny Carlsberg Glyptotek

 

Gauguin verließ 1891 die Kunstmetropole Paris, seine Frau und fünf Kinder, um sich auf eine spirituelle und künstlerische Suche nach Französisch-Polynesien zu begeben. Hier lebte er mit einer Unterbrechung bis zu seinem Tod 1903. In dieser Phase entsteht unter anderem eines der Hauptwerke Gauguins aus der Sammlung der Nationalgalerie, das Gemälde „Tahitianische Fischerinnen“ von 1891.

 

Paul Gauguin (1848-1903), Arearea no Varua Ino. The Amusement of the Evil Spirit, 1894 © Ny Carlsberg Glyptotek

 

„Paul Gauguin – Why are you angry?“ ist eine Sonderausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, in Kooperation mit und nach dem Konzept der Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen, ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie. Kuratiert von Anna Kærsgaard Gregersen, Ny Carlsberg Glyptotek, mit Ralph Gleis, Alte Nationalgalerie.

 

Homepage →Ausstellung Paul Gauguin

Anschrift: Alte Nationalgalerie Berlin, Bodestraße 10, 10178 Berlin.

 


 

HUMBOLDT FORUM BERLIN

Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst

Kunstvolle Schnitzereien aus Ozeanien, ein Japanisches Teehaus oder Klänge der Welt: Die Ausstellungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum ermöglichen verschiedene Blicke auf vergangene und gegenwärtige Kulturen Afrikas, Amerikas, Asiens und Ozeaniens. Rund 20.000 archäologische, ethnologische und kunstgeschichtliche Exponate erzählen von unterschiedlichen Perspektiven auf universale Menschheitsthemen.

 

Kraftfigur “mangaaka” (Kongo, Yombe, 19. Jahrhundert) im Modul „Schaumagazin Afrika. Objektaneignung und Afrika-Illusionen“ des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum © Staatliche Museen zu Berlin / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel

 

Mediale Inszenierungen als Einstieg in die Ausstellungen, Schaumagazine, Flächen für kulturelle Bildung, von internationalen Architekt*innen gestaltete Räume und zeitgenössische Kunst stellen Fragen zur Geschichte der Objekte und verorten die Sammlungen in unserer heutigen Welt. Ab September sind erste Ausstellungsbereiche zu sehen, ab Sommer 2022 sind die Museen vollständig erlebbar.

 

Ausstellungsansicht des Moduls „China und Europa. Kunst zwischen Krieg und Frieden“ des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum, rechts Drachenrobe für kaiserliche Prinzen (China, 1. Hälfte 19. Jahrhundert) © Staatliche Museen zu Berlin / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel

 

Homepage →Ausstellung Humboldt Forum

Anschrift: Schlossplatz, 10178 Berlin.

 


 

DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM BERLIN

Richard Wagner und das Deutsche Gefühl

 

Richard Wagner hat das 19. Jahrhundert in ganz unterschiedlichen Positionen miterlebt und geprägt – als wirkmächtiger Komponist und angestellter Hofmusiker, aber auch als Autor, als Revolutionär, Exilant, als Bankrotteur, als Protegé wohlhabender Mäzene und eines Königs, als Theaterreformer, als Festspielgründer. Er war nicht nur Zeuge politischer Umbrüche und Strömungen, sondern hat gesellschaftliche und emotionale Befindlichkeiten seiner Zeit registriert, aufgegriffen und (um-)gestaltet – als Künstler ebenso wie als Unternehmer. Dabei zeigt sich Wagner als Gefühlstechniker, der in einer zunehmend kommerzialisierten Welt den gesellschaftlichen Stellenwert der Kunst – und des Künstlers – neu verortete. Dafür entwickelte er Strategien, in denen Emotionen eine Hauptrolle spielen. Seine Vorstellungen vom Musikdrama als Gesamtkunstwerk waren immer auch eine Kritik an der Moderne. Sie waren damit von dem Anspruch geprägt, nicht nur den einzelnen Menschen, sondern die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit zu verändern – ein Verlangen, das sich in anderer Form und Ausprägung auch bei Karl Marx findet.

 

Homepage →Ausstellung Richard Wagner

Anschrift: Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 


 

MUSEUM BARBERINI POTSDAM

Die Form der Freiheit: Internationale Abstraktion nach 1945

 

Die Ausstellung untersucht das kreative Wechselspiel zwischen Abstraktem Expressionismus und informeller Malerei im transatlantischen Austausch und Dialog von Mitte der 1940er Jahre bis zum Ende des Kalten Kriegs.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Malerei völlig neue Wege. Mit dem Abstrakten Expressionismus in den USA und dem Informel in Westeuropa wandte sich eine junge Künstlergeneration von den Stilrichtungen der Zwischenkriegsjahre ab: Statt figurativer Darstellung oder geometrischer Abstraktion verfolgte sie einen ungestüm-expressiven Umgang mit Form, Farbe und Material. Als Ausdruck individueller Freiheit erhielt die spontane künstlerische Geste symbolische Aufladung. Großformatige, flächige Farbfeldmalereien schufen einen meditativen Raum zur Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz. 

Homepage →Ausstellung Internationale Abstraktion

Anschrift: Humboldts. 5-6, 14467 Potsdam.

 


 

STAATSOPER BERLIN

Electra von Richard Strauss – Tragödie in einem Aufzug (1909)

 

Musik von Richard Strauss

Text von Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung Daniel Barenboim

 

Wie ein Rufen aus mythischer Vorzeit beschwört Richard Strauss’ »Elektra« den Zauber des Schaurig-Düsteren, des Archaisch-Grausamen herauf. Eine geradezu unabdingbare »gewaltige musikalische Steigerung bis zum Schluß« (Strauss) lässt den Zuhörer tief in die von Trauer, Schmerz und Rachedurst geprägte Welt Elektras eintauchen: Obsessiv verfolgt die von ihrer Familie gedemütigte und gepeinigte mykenische Königstochter Elektra nur ein einziges Lebensziel: Sie beschwört Tag für Tag die Erinnerung an ihren Vater herauf, der einst von ihrer Mutter Klytämnestra gemeinsam mit deren Liebhaber Aegisth heimtückisch ermordet wurde und wartet auf die Rückkehr ihres Bruders Orest, der Vergeltung für die Bluttat üben soll.

 

Saalansicht Konzertzimmer, Staatsoper Unter den Linden © Marcus Ebener

 

Katharina Kammerloher (3. Magd), Evelyn Herlitzius (Elektra) und Anna Samuil (4. Magd) © Staatsoper Unter den Linden

 

Gleiches muss mit Gleichem vergolten werden. Schwankend zwischen Hass, Hysterie, Schwäche, Überheblichkeit, abgrundtiefer Traurigkeit, Besessenheit und Sarkasmus hat Elektra jeden Bezug zu den Menschen um sich herum verloren, ist verwahrlost und hat ihre Weiblichkeit verneint.

 

Video zur Oper auf YouTube:

Electra Videobild © Foto Monika Rittershaus

 

Die Aufführung ist am Montag, 06. 06. um 18.00 Uhr

Homepage →Staatsoper Electra

Anschrift: Unter den Linden 7, 10117 Berlin

 


 

Unsere Unterkunft

Hotel Maritim Pro Arte

Wir übernachteten im zentral in der Berliner Innenstadt gelegenen →Hotel Berlin Maritim Pro Arte

Anschrift: Friedrichstr. 151 , 10117 Berlin.

Reisebegleitung und Organisation

Abfahrt am 03. 06. 2022  8.00 Uhr vom Pagenmarkt in Herford. Dort sind in der Umgebung ausreichend Parkplätze vorhanden.

Rückkehr:  Ankunft in Herford am 07. 06. am frühen Abend.

Der Reisepreis steht noch nicht fest.

Im Reisepreis enthalten sind: Busfahrt, Unterkunft, Führungen und Eintritte.

Reisebegleitung und Organisation durch Sonja Ziemann-Heitkemper. Bei Rückfragen, können Sie sich gerne bei Frau Sonja Ziemann-Heitkemper melden (0170 5401495)

Anmeldung und Organisation
TUI Reisebüro (Frau Theine), Herford, Gehrenberg 5-7, Telefon 05221-590749.

Voranmeldungen zu Kunstreise sind bereits möglich und wegen der bereits reservierten Karten für die Staatsoper zu empfehlen.

© Die jeweiligen Texte zu den Ausstellungen sind den jeweiligen Homepages entnommen. Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Museen.