Ausstellungen

Unsere letzte Ausstellung

 

JENS HAUSMANN – Berlin

 

ET IN ARCADIA EGO

02.03.2019 – 05.05.2019

 

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er 1964 in Meiningen (Thüringen) geborene Künstler hat an der Kunsthochschule Dresden studiert und lebt in Berlin. 

 

Pavillon / November, 130 x 105 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

Pavillon / November, 130 x 105 cm, Öl/Lw 2018 / Privatsammlung Fam. Martinez Gadow, Kaarst © Jens Hausmann

 

Babel / Fragment Nr. 25, 60 x 40 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

Babel / Fragment Nr. 25, 60 x 40 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

 

Zu den Bildern von Jens Hausmann
Ernst A. Busche / www.busche-kunst.com / 2017

Trouble in Paradise – der Titel von Ernst Lubitschs Filmklassiker passt gut zu den Gemälden von Jens Hausmann: Die Schönheit dieser eleganten, luxuriösen Villen in der Tradition des Bauhauses oder des „International Style“ ist gebrochen durch rätselhafte Geheimnisse.

Die Zeit scheint still zu stehen, nichts bewegt sich, die Szene ist menschenleer. Das erinnert an die lichterfüllte Verlassenheit eines Eward Hopper, den suspense eines Alfred Hitchcock. So durchsichtig die Häuser mit ihren Glaswänden sind, so viel verbergen sie doch, und so einladend die offenen Ein- und Durchgänge wirken, so bunkerhaft und abwehrend ist das zugleich.

Der vollständige Text und viele weitere Informationen zur Ausstellung von Jens Hausmann:

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Eine Ausstellung der Stadt Herford

 

Die Briten in Westfalen

19.05.2019 – 14.07.2019

 

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ie LWL-Wanderausstellung zeigt das Leben und den Einfluss der Briten in Westfalen.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn, der Universität Paderborn, des Arbeitskreises der OWL-Archivare und des Altertumsvereins Westfalen, mit Unterstützung der Britischen Streitkräfte in Deutschland.

„Die Ausstellung verbindet in idealer Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, sagt Dr. Ulrike Gilhaus, Leiterin des LWL-Museumsamtes für Westfalen. „Dabei spannt sie den Bogen vom Politischen bis in den privaten Bereich. Wie begegneten sich Sieger und Besiegte? Was dachten Briten und Deutsche über ihre neuen Nachbarn? Wie gestaltete sich das Zusammenleben, beispielsweise in Vereinen und beim Sport? Wie kam es zu persönlichen Freundschaften und manchmal zu Eheschließungen? Und welche Rolle spielte dabei der Umstand, dass die britischen Militärangehörigen wegen Versetzungen oft nur kurz an einem Standort lebten?“

 

Plakat © Städtisches Museum, Fotos Ellis Wall, Martin Parr

Plakatausschnitt zur Ausstellung © Städtisches Museum, Fotos: Ellis Wall und Martin Parr

 

Die Ausstellung und ein ihr zugrunde liegendes Forschungsprojekt zu den Briten in Westfalen 1945 bis 2017 wurde in Kooperation und im Dialog mit Briten und Deutschen realisiert. Rund 200 Personen steuerten ihre Erfahrungen und Erinnerungen bei. „Als Zeitzeugen bringen sie eine unverzichtbare Perspektive ein. Den Besuchern bietet die Ausstellung Anknüpfungspunkte für eigene Erfahrungen mit Begegnungen zwischen Briten und Deutschen an, zum Beispiel als kurze Filmbeispiele und Tondokumente“, so Kutscher.
Die Ausstellung wird durch einen reich bebilderten wissenschaftlichen Begleitband ergänzt, der einzelne Aspekte aufgreift und vertiefend behandelt.

Siehe auch dieHomepage des Städtischen Museums Herford.

 


 

Unsere nächste Ausstellung

 

Aatifi – Bielefeld / Kabul

 

Alphabet der Malerei

27.07.2019 – 27.10.2019

 

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it der großen Einzelausstellung „Alphabet der Malerei“ richtet der Herforder Kunstverein dem afghanisch-deutschen Künstler (*1965 in Kandahar), der seit 1999 in Bielefeld lebt und arbeitet, seine erste institutionelle Einzelausstellung in der Region aus. 

Die Kalligrafie bilde im Werk von Aatifi den Ausgangspunkt eines herausragenden transkulturellen Brückenschlags – seine abstrakt-skripturale Bildsprache weise Verwandtschaft zum Informel auf und sei in einen internationalen Horizont eingebunden. Quelle: „Horizonte der Bild-/Kunstgeschichte“, Athena-Verlag 

Der Künstler ist 1965 in Kandahar/Afghanistan geboren. Er hat Malerei studiert in Kabul und Dresden und lebt und arbeitet heute in Bielefeld. Die Ausstellung soll verschiedenste Lebensformen zum Ausdruck bringen und vermeintliche Distanzen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft verschmelzen.

 

Der afghanisch-deutsche Künstler Aatifi in seinem Bielefelder Atelier vor einer abstrakt-skripturalen Malerei aus dem Jahr 2014. Foto: © Wolfgang Holm

Der afghanisch-deutsche Künstler Aatifi in seinem Bielefelder Atelier vor einer abstrakt-skripturalen Malerei aus dem Jahr 2014. Foto: © Wolfgang Holm

 

Verve 6, 120 x 100 cm, Acryl auf Leinwand 2018 © Atelier Aatifi / Repro. Wolfgang Holm

 

Der Meisterkalligraf Aatifi wird eine Reihe neuer Arbeiten auf Leinwand und Papier eigens für die Räume des Kunstvereins im Daniel-Pöppelmann-Haus schaffen: großformatige skripturale Abstraktionen, dynamische Linien und geheimnisvolle Formen, kraftvolle Kompositionen mit starker Tiefe und Räumlichkeit, in denen sein kalligrafischer Duktus mit Stilmitteln westlicher Kunst und Elementen der deutschen Schule verwoben ist. Seine universelle Bildsprache ohne jeden Textbezug bringt die Lebendigkeit der Formen zum Ausdruck und schlägt eine Brücke zwischen Menschen, Kulturen und Epochen.

Vernissage: Samstag, 27.07.2019, 16.30 Uhr

Siehe auch die →Homepage des Künstlers.

 


 

Unsere übernächste Ausstellung

 

Thomas Baumgärtel – Köln

 

9. November 1989
30 Jahre Freiheitsbotschaft und gelebte Verantwortung

09.11.2019 – 26.01.2020

 

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m 9. November 2019 jähren sich nach 30 Jahren die Bilder und Erinnerungen vom Fall der Berliner Mauer.

Anlässlich des 9. Novembers stehen in der Kunstausstellung die Themen wie Wiedervereinigung und die Symbolik der Berliner Mauer, die Freiheit und die Verantwortung für ein friedliches Europa. 

Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Künstler macht Thomas Baumgärtel die Themen „Leben“, „Freiheit“ und „Verantwortung“ zum Leitmotiv seines künstlerischen und öffentlichen Wirkens. Der Bananensprayer, Street-Art-, Aktions- und Graffitikünstler und auch Freiheitskämpfer ist aus der zeitgenössischen Kunstwelt nicht mehr wegzudenken. Mit seinem multimedialen Œuvre, angefangen bei den Spraybananen, über Zertrümmerungs- und Verbrennungsaktionen und deren eigenwillige Interpretationen, den nachdenklich stimmenden Collagen, zahllosen Metamorphosen, Übersprühungen von Zeitungen oder alter Meister bis hin zu facettenreichen Druckgraphiken ist Thomas Baumgärtel ein gesellschaftspolitisch denkender Künstler mit einer Freiheitsphilosophie, der gezielt Verantwortung übernimmt.

 

9. November 1989, 2000, Spraybananen auf Leinen, 50 × 100 cm © Th. Baumgärtel

9. November 1989, 2000, Spraybananen auf Leinen, 50 × 100 cm © Th. Baumgärtel

 

Bananen, 2010, Spraylack und Acryl auf Leinwand, 25-teilig, jeweils 20 × 20 cm © Th. Baumgärtel

Bananen 2010, Spraylack und Acryl auf Leinwand, 25-teilig, jeweils 20 × 20 cm © Th. Baumgärtel

 

Deutsche Freiheitsstatue, 2009, Spraylack und Acryl auf Holz, 250 × 99 cm © Th. Baumgärtel

Deutsche Freiheitsstatue 2009, Spraylack und Acryl auf Holz, 250 × 99 cm, Ausschnitt © Th. Baumgärtel

 

Im Dialog zu diesem Thema werden auch Arbeiten von Eberhard Bitter, Christophe-Emmanuel Bouchet, Armin Müller-Stahl, Thierry Noir, u.v.m. gezeigt.

Siehe auch die →Homepage des Künstlers.

In Kooperation mit der →Stiftung für Bildung und Kultur Witten.