Ausstellungen

Die aktuelle Ausstellung

 

Wilhelm Heiner – Bielefeld

 

Das grafische Werk

10.11.2018 – 10.02.2019

 

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ie Ausstellung ist eine Retrospektive des Schaffens des Bielefelder Künstlers Wilhelm Heiner (1902–1965), der mit seinem facettenreichen Werk nicht nur in Bielefeld Spuren hinterlassen hat. Parallel hierzu zeigt das P. A. Böckstiegel-Museum in Werther vom 4.11.2018 – 20.1.2019 Werke des Künstlers zu den Themen „Bildhauer. Maler. Zeichner“. Insgesamt sind über 150 Werke in beiden Ausstellungen zu bewundern. 

 

Raisa Struchkova, Bolschoi-Ballett 1959 © Matthias Heiner

Raisa Struchkova, Bolschoi-Ballett 1959 © Matthias Heiner

 

 

Wilhelm Heiner, Dirigent © Matthias Heiner

Wilhelm Heiner, Dirigent um 1955, 
Pastellkreide auf Bütten, 
63,3 x 49 cm © Matthias Heiner

 

Wilhelm Heiner, geboren 1902 in Enger, beginnt seine künstlerische Laufbahn als Bildhauer, zunächst in Bielefeld und Essen, anschließend in München und Berlin. Seine wenigen erhaltenen Skulpturen, aber auch die begleitenden Studien und Zeichnungen zeigen früh ein zentrales Thema seines Schaffens, den menschlichen Körper, mal sinnend oder ruhend, öfters jedoch in der Bewegung, mit Vorliebe tanzend. David Riedel, Künstlerischer Leiter Museum Peter August Böckstiegel Werther

 

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Unsere kommende Ausstellung

 

JENS HAUSMANN – Berlin

 

ET IN ARCADIA EGO

02.03.2019 – 05.05.2019

 

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er 1964 in Meiningen geborene Künstler lebt und arbeitet heute in Berlin. Trouble in Paradise – der Titel von Ernst Lubitschs Filmklassiker passt gut zu den Gemälden von Jens Hausmann: Die Schönheit dieser eleganten, luxuriösen Villen in der Tradition des Bauhauses oder des „International Style“ ist gebrochen durch rätselhafte Geheimnisse.

Die Zeit scheint still zu stehen, nichts bewegt sich, die Szene ist menschenleer. Das erinnert an die lichterfüllte Verlassenheit eines Eward Hopper, den suspense eines Alfred Hitchcock. So durchsichtig die Häuser mit ihren Glaswänden sind, so viel verbergen sie doch, und so einladend die offenen Ein- und Durchgänge wirken, so bunkerhaft und abwehrend ist das zugleich.

 

Pavillon / November, 130 x 105 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

Pavillon / November, 130 x 105 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

 

Babel / Fragment Nr. 25, 60 x 40 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

Babel / Fragment Nr. 25, 60 x 40 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

 

Dem Formelhaften der Architektur setzt Hausmann seine Arbeitsweise entgegen. Zunächst überarbeitet er die in Magazinen oder dem Internet gefundenen – oder auch selbst fotografierten – Images am Computer, dann zeichnet oder aquarelliert er die Motive, um sich von der Foto-Ästhetik zu lösen, und überträgt sie freihändig auf die Leinwand. Der Pinselstrich beim Aufstreichen der Ölfarbe, oft in mehreren Schichten, gibt dem Bild sein Vibrato, lässt es atmen. www.busche-kunst.com

 

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