Ausstellungen

CLASH – Sebastian Heiner / Berlin

 

Abstrakte Ölgemälde

04.02. – 02.04.2017

 

D

ie Ausstellung „Clash“ stellt das Werk des in Berlin lebenden Künstlers Sebastian Heiner (*1964) vor. Nach figurativen Anfängen entwickelt Heiner nach einer ersten Asienreise im Jahr 2004 und längeren Aufenthalten in Peking und Shanghai neue künstlerische Formen: Entschieden wendet er sich in seinen Gemälden der Abstraktion zu.

Mit ungewöhnlichen Malgeräten und vollem Körpereinsatz bearbeitet Heiner seine großformatigen Leinwände in der Tradition des Informel und des Action Painting. Die so entstandenen Gemälde zeigen eine pastose Malerei in leuchtenden Farben, die wie explosionsartig aus der Leinwand hervorzubrechen scheint oder in großzügigen Schwüngen das Auge des Betrachters den Malprozess nachvollziehen lässt.

Vielschichtig und kraftvoll zeigen Heiners Bilder einen ganz eigenständigen Zugang zur abstrakten Malerei. Die Ausstellung spannt einen Bogen von frühen Arbeiten des Künstlers bis zu ganz neuen Werken, die für die Ausstellung im Herforder Kunstverein entstanden sind und in der lichten Modernität des Oesterlen-Baus einen farbgewaltigen Akzent setzen werden.

David Riedel (künstlerischer Leiter Museum Böckstiegel-Haus Werther)

Impressionen der Vernissage am 4.2.2017

 

Sarah Heitkemper, Vorsitzende

Sarah Heitkemper, Vorsitzende

 

Heiner, Sebastian Links 10 Besucher

 

Heiner, Sebastian Links 8 Kinder

 

Heiner, Sebastian Links 11 Besucher

 

Sebastian Heiner

Sebastian Heiner

 

Der Musiker Sebastian Drichelt im Gespräch

Der Musiker Sebastian Drichelt im Gespräch

 

Heiner, Sebastian Links 14 Besucher

Gemälde Auswahl der Ausstellung

"Tokio Nights", 2015 – @ Sebastian Heiner

„Tokio Nights“, 2015 – @ Sebastian Heiner

 

"Dorothy", 2016 – @ Sebastian Heiner

„Dorothy“, 2016 – @ Sebastian Heiner

 

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siehe auch
Extraseite Sebastian Heiner

Sonder-Edition von 24 Monotypien von Sebastian Heiner

20 der Monotypien von Sebastian Heiner

20 der Monotypien von Sebastian Heiner

 

Zur Ausstellung „Clash“ im Herforder Kunstverein erscheint eine Edition von 24 Monotypien von Sebastian Heiner. Sie nehmen die abstrakte Formensprache und das All-Over seiner neuesten Gemälde auf, entwickeln sie jedoch in dieser außergewöhnlichen Technik weiter.

Jedes Blatt einer Monotypie (gr. Monos = eins, typos = Druck) ist ein Unikat, die Ölfarbe wird dabei direkt auf eine Plexiglasscheibe aufgetragen und dann unmittelbar in einem Abklatschverfahren gedruckt. Als Erfinder dieser Verbindung von Malerei, Zeichnung und Graphik gilt der Genuese Giovanni Benedetto Castiglione (1616–1670).

Sebastian Heiner holt diese Technik nun ins 21. Jahrhundert, er sagt: „Die Monotypie ist eine Drucktechnik, die ich nutzen kann, um zu experimentieren. Auf einer Plexiglasscheibe zu arbeiten und nicht genau zu wissen, wie das Ergebnis sein wird, wenn es durch die Druckpresse gewalzt und sich auf dem Papier spiegelverkehrt wiederfindet, scheint mir eine lohnende Herausforderung.  Die Herstellung einer Monotypie bietet sich an, um eine Vielfalt an Möglichkeiten zu erzeugen. Jedes Blatt ist ein Unikat. Für mich ist der Prozess des Arbeitens eine Verbindung zwischen einer intuitiven, emotionalen, wie spontanen Herangehensweise und einem kontrollierenden und korrigierenden Innehalten, eine Reflexion, die sich in einer Komposition verdichten kann. Ströme, Wellen, Strukturen und Formen, die Auswahl der Farben, manchmal erscheint es mir, als entstehe als ein Sound, als sei mein Arbeiten eine freie, musikalische Improvisation auf Papier.“

David Riedel, künstlerischer Leiter Museum Böckstiegel-Haus Werther

Jedes Blatt der Serie ist rückseitig signiert und datiert und kann mit einem Rahmen erworben werden. Eine Arbeit kostet 600,- €. Mitglieder des Herforder Kunstvereins erhalten die Kunstwerke zum Vorzugspreis von 500,- €.

Für weitere Informationen siehe auch die Homepage des Künstlers →http://www.sebastianheiner.de

Presse

 

Sebastian Heiner im Gespräch mit den Kuratoren und der Presse

Sebastian Heiner (Mitte) im Gespräch mit den Kuratoren und der Presse

 

Großstadtsinfonien in Farbe – In seiner Arbeit verarbeitet Sebastian Heiner Eindrücke von asiatischen Megastädten.

Herford. Farbexplosionen, in mehreren Schichten übereinander – fast zum Greifen plastisch strahlen den Betrachtern von den Leinwänden des Berliner Künstlers Sebastian Heiner im Daniel-Pöppelmann-Haus entgegen. „Clash“ heißt die Ausstellung, die dort am Samstag eröffnet wird und bis zum 2. April zu sehen sein wird.
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04.02.2017 Ralf Bittner
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Der Herforder Kunstverein zeigt großformatige Ölbilder von Sebastian Heiner – Action Painting mit der Fliegenklatsche.

Herford (WB). Zwei Hände voll Ölfarbe klatscht Sebastian Heiner auf die Leinwand. Er nimmt den Strohbesen, den Spachtel, den Pinsel, verwirbelt, mischt, verkratzt die zähe Masse. Das Ergebnis dieser Atelier-Performance zeigt der Herforder Kunstverein ab Samstag im Pöppelmann-Haus. Im Haus riecht es nach Öl. »Manche Bilder sind gerade erst getrocknet«, sagt Sebastian Heiner.
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001.02.2017 Bärbel Hillebrenner
Copyright © Westfalenblatt

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