Ausstellungen

Unsere aktuelle Ausstellung

Christian Höhn – »Megacity und One Station«

 

Großformatige Fotoarbeiten 2006 – 2018

04.08.2018 – 04.11.2018

 

E

ine Ausstellung des in Nürnberg lebenden Fotokünstlers mit seinen monumentalen Stadtansichten aus aller Welt. Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Christian Höhn mit dem Phänomen der Megacity.

Seine zumeist von erhöhtem Standort fotografierten Großstadtkulissen lösen vielfältige Assoziationen aus, vermitteln Monumentalität und nicht selten Gefühle wie Anonymität und Entfremdung. Die großformatigen Arbeiten zeigen auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und zugleich eine gewisse Uniformität der internationalen Urbanisierung.

 

Tokio II, 2013 ©️ Christian Höhn

Tokio II, 2013 ©️ Christian Höhn

 

Rio de Janeiro III, 2011 Leuchtkasten ©️ Christian Höhn

Rio de Janeiro III, 2011 Leuchtkasten ©️ Christian Höhn

 

Gezielte Farbnuancierungen und Blickwinkel übersteigern jene klare Stadtästhetik, die Schein, Stil und Design zur zentralen Maxime erhebt, der man sich letztlich aber auch nicht entziehen kann. Christian Höhn greift diese Zielrichtung in seinen Arbeiten auf und unterstreicht seine Sichtweise durch die Mittel der modernen Fotografie. Dennoch handelt es sich um authentische Abbilder, die durch die Präsentation hinter Acrylglas/Diasec oder im Leuchtkasten eine noch stärkere Brillanz entwickeln. Dr. Barbara Rök / Germanisches Nationalmuseum – 2016.

 

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Die nächste Ausstellung

Wilhelm Heiner – Bielefeld

 

Das grafische Werk

10.11.2018 – 10.02.2019

 

D

ie Ausstellung ist eine Retrospektive des Schaffens des Bielefelder Künstlers Wilhelm Heiner (1902–1965), der mit seinem facettenreichen Werk nicht nur in Bielefeld Spuren hinterlassen hat. Parallel hierzu zeigt das P. A. Böckstiegel-Museum in Werther vom 4.11.2018 – 20.1.2019 Werke des Künstlers zu den Themen „Bildhauer. Maler. Zeichner“. Insgesamt sind über 150 Werke in beiden Ausstellungen zu bewundern. 

 

La Farandole, 1951, 
Öl auf Leinwand 42 x 106 cm © M. Heiner

La Farandole, 1951, 
Öl auf Leinwand 42 x 106 cm © M. Heiner

 

 

Wilhelm Heiner, Dirigent © Matthias Heiner

Wilhelm Heiner, Dirigent um 1955, 
Pastellkreide auf Bütten, 
63,3 x 49 cm © Matthias Heiner

 

Wilhelm Heiner, geboren 1902 in Enger, beginnt seine künstlerische Laufbahn als Bildhauer, zunächst in Bielefeld und Essen, anschließend in München und Berlin. Seine wenigen erhaltenen Skulpturen, aber auch die begleitenden Studien und Zeichnungen zeigen früh ein zentrales Thema seines Schaffens, den menschlichen Körper, mal sinnend oder ruhend, öfters jedoch in der Bewegung, mit Vorliebe tanzend. Im Jahr 1930 vollzieht sich eine Metamorphose: In Südfrankreich wird Wilhelm Heiner zum Maler, er gesteht, der „Farbkreis ist das A und O meiner Gedanken“. Neben Bildnissen von Freunden und der eigenen Familie entstehen ab 1945 in großer Zahl und fast obsessiver Hingabe an das Motiv die berühmt gewordenen Porträts von Dirigenten und Musikern. In den 1950er-Jahren beschäftigen Heiner zunehmend religiöse und biblische Motive, in dieser Zeit entstehen auch aufwendige Mosaike und Glasfenster für Kirchen und private Auftraggeber. David Riedel, Künstlerischer Leiter Museum Peter August Böckstiegel Werther

 

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